Überblick unserer Müllfunde:

 

Legende:

wenig Müll  Wenig Müll: Alle paar Meter findet man etwas.

etwas Müll  Mehr als wenig Müll: Wenn man sich bückt, findet man mehrere Teile.

viel Müll  Viel Müll: Man stellt den Sack ab und sammelt den Müll im Umkreis.

zuviel Müll  Extrem viel Müll: Man möchte verzweifeln, weil die Fundstelle eigentlich abgetragen und entsorgt werden müsste.

 

Müllsammel-Erfahrungen

  1. Wir sammeln vor allem Kunststoffe und Dosen ein. Papier, Holz, altes Eisen, etc. sind zweitrangig.
  2. Besonders wichtig scheint zu sein, solche Kunststoffe einzusammeln, die stark „bröseln“ wie Styropor, Küchenschwämme oder geschäumte Teppichreste.
  3. Rund um Arnis und Kappeln findet man natürlich mehr Müll als entlang der Dörfer wie Winnemark, wo kaum am Ufer gesiedelt wird.
  4. In Arnis findet man – wohl wegen der Werften – Teppichreste (von Bootstrailern), Schleifpapier, etc.
  5. Gegenüber der Fischereigenossenschaft Kappeln ist das Ufer voll von Styropor.
  6. Am Ufer von Ellenberg haben wir sogar zwei Staubsauger gefunden.

Insgesamt haben wir bisher nur testweise 40kg Müll, rund einen Kubikmeter, gesammelt. Ende 2017 haben wir den Müll zum Recyclinghof gebracht – und mussten leider noch dafür bezahlen.

Mit einem Teil des Mülls und Kindern der Kirchengemeinde Arnis-Rabenkirchen haben wir auf Initiative von Pastorin Jöhnk im Oktober 2017 Müll rund um Arnis gesammelt und zu „Müllfischen“ verarbeitet, die während des Erntedankgottesdienstes in der Kirche ausgestellt wurden. Pastorin Jöhnk bezog sich in ihrer Predigt darauf, dass wir dabei sind, die Schöpfung zu „vermüllen“.

 

 

Ein schwarzes Plastikgitter ist nach einem halben Jahr schon mit dem Schilf verwachsen (Königstein).

 

 

 

Kunststofftüten zerbröseln schnell und sind kaum mehr vom Schilf zu trennen.

 

 

 

 

Mit dem Katamaran (im Hintergrund) fahren wir die Schlei entlang, mit dem Schleikahn dann ans Ufer.

 

 

 

 

 

Tange (Großalgen) wachsen an altem Kunststoff fest.